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Salzbohrungen im Baselland: Anwohner kündigen Einsprüche an

Die Schweizer Salinen planen Salz-Bohrungen im Röserental, was auf grosse Salzvorkommen hinweist. Die lokale Bevölkerung ist besorgt über Lärm und Umweltauswirkungen. Aufgrund früherer Zwischenfälle, wie einem Kollaps einer Kaverne in Muttenz, ist das Unternehmen bemüht, den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen. Trotzdem gibt es Einsprachen gegen die geplanten Probebohrungen im Röserental, hauptsächlich wegen Bedenken hinsichtlich Lärmemissionen und Umweltschutz.

Die Interessengemeinschaft Rettet die Röseren hat Einsprachen gegen das Baugesuch der Schweizer Salinen eingereicht, darunter auch Bewohner aus Frenkendorf. Sie sind besorgt über Lärmemissionen, Vibrationen, Umweltschutz und geologische Risiken, die durch die Bohrungen entstehen könnten. Eine zeitgemässe Umweltverträglichkeitsprüfung wird gefordert, bevor mit den Bohrungen begonnen wird. Ein Treffen mit Regierungsrat Anton Lauber ist geplant, um Bedenken zu besprechen und den Standpunkt der IG zu vertreten.

Der CEO der Schweizer Salinen, Urs Hofmeier, betont, dass man nicht von Widerstand sprechen sollte, sondern eher von normaler Skepsis seitens der Bevölkerung. Eine Begleitgruppe aus Vertretern von Gemeinden, politischen Parteien und der IG Rettet die Röseren soll Feedback geben und bei der Sondierbohrung unterstützen. Der Start der Bohrungen wurde bereits zweimal verschoben, da das Baubewilligungsverfahren länger dauerte als erwartet. Der genaue Zeitplan für den Beginn der Bohrungen steht noch nicht fest.

Trotz der Bemühungen der Schweizer Salinen, den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen und Bedenken ernst zu nehmen, gibt es weiterhin Widerstand gegen die geplanten Salz-Bohrungen im Röserental. Es wird gefordert, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt wird, bevor mit den Bohrungen begonnen wird. Ein Treffen mit Regierungsrat Anton Lauber ist geplant, um Bedenken zu diskutieren und eine Lösung zu finden. Die Begleitgruppe mit Vertretern aus Gemeinden, politischen Parteien und der IG Rettet die Röseren soll bei der Umsetzung der Sondierbohrung unterstützen und lokale Kenntnisse einbringen.

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