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Aufruhr in Österreich nach Bericht über SS-Lied bei Beerdigung

Ein Medienbericht über ein gesungenes Nazilied bei der Beerdigung eines ehemaligen FPÖ-Politikers löst vor den Parlamentswahlen in Österreich Aufregung aus. Am Freitag nahmen mehrere Mitglieder der rechtspopulistischen FPÖ an der Beisetzung des ehemaligen FPÖ-Bezirksrats Walter Sucher teil. Laut einem Video wurde dabei die Version eines Liedes gesungen, das während der Nazi-Zeit zum Standardrepertoire von SS-Mitgliedern gehörte. Parteien aus dem gesamten politischen Spektrum verurteilten den Vorfall scharf, und die jüdische Studierendenvereinigung JöH erstattete Anzeige gegen die anwesenden FPÖ-Politiker.

Die konservative ÖVP erklärte, dass FPÖ-Chef Herbert Kickl solche Vorkommnisse dulde und keine Berührungsängste mit Rechtsextremen habe. Die Partei betonte, dass es mit Kickl keine Zusammenarbeit geben werde und forderte die Wähler auf, mit ihrer Stimmabgabe für die ÖVP am Sonntag die Mitte zu stärken. Der Chef der sozialdemokratischen SPÖ, Andreas Babler, erklärte, dass mit einer solchen Partei kein Staat zu machen sei. Die FPÖ äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall, gab aber später an, nicht an der Organisation der Beerdigung beteiligt gewesen zu sein.

Die rechtspopulistische Partei verurteilte den politischen Missbrauch des Begräbnisses als pietätlos und schäbig. Der ehemalige FPÖ-Politiker Walter Sucher hatte bereits 2006 für Empörung gesorgt, als er seine Rede an die Delegierten eines FPÖ-Landesparteitags in Wien mit dem Nazi-Gruß „Heil“ beendet hatte. Sucher verteidigte damals seinen Auftritt und rief unter anderem zum Schutz des deutschen „Volkstums“ auf.

Österreich wählt am Sonntag ein neues Parlament. In Wahlumfragen lag die FPÖ von Parteichef Herbert Kickl zuletzt auf rund 27 Prozent, zwei Prozentpunkte vor der konservativen ÖVP. Den Sozialdemokraten von der SPÖ werden gut 20 Prozent prognostiziert, den Grünen, die derzeit mit der ÖVP regieren, rund acht Prozent. Die beunruhigenden Vorfälle bei der Beerdigung eines ehemaligen FPÖ-Politikers haben in Österreich kurz vor den Parlamentswahlen für Aufregung gesorgt. Medienberichten zufolge wurde bei der Beerdigung des ehemaligen FPÖ-Bezirksrats Walter Sucher ein Nazilied gesungen, das während der Nazi-Zeit zum Standardrepertoire von SS-Mitgliedern gehörte. Parteien aus dem gesamten politischen Spektrum haben den Vorfall scharf verurteilt, während die jüdische Studierendenvereinigung JöH Anzeige gegen die anwesenden FPÖ-Politiker erstattet hat.

Die konservative ÖVP hat deutlich gemacht, dass sie solche Vorfälle nicht tolerieren wird und forderte die Wähler auf, mit ihrer Stimmabgabe am Sonntag die Mitte zu stärken. Die SPÖ erklärte, dass mit einer Partei, die solche Aktivitäten duldet, kein Staat zu machen sei. Die FPÖ äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen, wies jedoch darauf hin, dass sie nicht an der Organisation der Beerdigung beteiligt war. Der Vorfall um das gesungene Nazilied wirft erneut ein schlechtes Licht auf die rechtspopulistische Partei kurz vor den Wahlen in Österreich.

Die rechtspopulistische Partei verurteilte den politischen Missbrauch des Begräbnisses als pietätlos und schäbig. Der verstorbene FPÖ-Politiker, Walter Sucher, hatte bereits in der Vergangenheit für Empörung gesorgt, als er eine Rede mit dem Nazi-Gruß „Heil“ beendet hatte und zum Schutz des deutschen „Volkstums“ aufgerufen hatte. Seine Verteidigung damals, dass man auch das Lied „Wenn alle untreu werden“ singen sollte, das nun auch bei seiner Beisetzung gesungen wurde, zeigt die Kontroversen und Probleme innerhalb der FPÖ.

Die politische Landschaft in Österreich vor den Wahlen ist geprägt von einem knappen Rennen zwischen der FPÖ von Herbert Kickl und der konservativen ÖVP. Die FPÖ liegt laut Umfragen knapp vor der ÖVP, während den Sozialdemokraten von der SPÖ und den Grünen jeweils gute Ergebnisse prognostiziert werden. Die Vorfälle rund um die Beerdigung des ehemaligen FPÖ-Politikers könnten sich auf die Ergebnisse der Wahlen auswirken und die öffentliche Meinung über die rechtspopulistische Partei weiter beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, wie die Wähler auf diese Vorfälle reagieren und welchen Einfluss sie letztendlich auf das Wahlergebnis haben werden.

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