Diebstähle werden für Versicherungen immer teurer
Die Versicherungsgesellschaft Axa verzeichnet einen signifikanten Anstieg von Diebstahlschäden in der Schweiz. Im letzten Jahr zahlte die Axa fast 35,5 Millionen Franken für Diebstahlschäden aus, was einem Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zu 2018 entspricht. Obwohl die Anzahl der Delikte praktisch unverändert blieb, ist der Wert des gestohlenen Diebesguts deutlich höher.
Es handelt sich vor allem um einfache Diebstähle, die wenig Aufwand seitens der Täterschaft erfordern, wie zum Beispiel Taschen- oder Fahrraddiebstähle ohne Einbruch. Der Anstieg der Schadenssumme pro Diebstahl ist auf die generelle Verteuerung von Produkten in den letzten Jahren zurückzuführen. Teurere Fahrräder und E-Bikes sowie Smartphones sind häufig die gestohlenen Objekte.
Die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Diebstahls zu werden, ist in den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Land, Genf und Solothurn am höchsten. Am wenigsten betroffen sind Personen im Tessin, Graubünden, Wallis und Glarus. Die regionalen Unterschiede sind jedoch nicht abschließend zu erklären.
Die gestiegenen Diebstahlschäden spiegeln sich in den Auszahlungen der Axa wider. Insgesamt zahlte die Versicherung fast 35,5 Millionen Franken für Diebstahlschäden aus, was einem Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die erhöhte Schadenssumme pro Diebstahl ist auf die teureren gestohlenen Produkte zurückzuführen.
Auch das gestohlene Diebesgut hat sich in den letzten Jahren verteuert. Vor allem teure Velos und E-Bikes werden häufig gestohlen, ebenso wie kostspielige Smartphones. Der Anstieg der Diebstahlschäden betrifft vor allem einfache Diebstähle, die wenig Aufwand seitens der Täterschaft erfordern, wie Taschen- oder Fahrraddiebstähle ohne Einbruch.
Die regionale Verteilung von Diebstählen zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Diebstahls zu werden in den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Land, Genf und Solothurn am höchsten ist. Personen im Tessin, Graubünden, Wallis und Glarus sind dagegen am wenigsten betroffen. Die Gründe für die regionalen Unterschiede sind noch nicht abschließend geklärt.