Arzt wegen des Drogentods von Matthew Perry vor Gericht
Matthew Perry, der Star der Serie „Friends“, wurde im Jahr 2023 tot aufgefunden, und in seinem Blut wurde eine hohe Menge eines Narkosemittels entdeckt. Die Ermittlungen zu seinem Tod führten zu Ärzten und Mittelsmännern, die in Verbindung mit seinem Tod standen. Fünf Personen wurden im Zusammenhang mit dem Tod von Matthew Perry verhaftet, darunter Ärzte, Dealer und ein Assistent des Schauspielers. Einer der angeklagten Ärzte hat sich nun vor Gericht schuldig bekannt, das Narkosemittel Ketamin für Perry beschafft zu haben.
Der Arzt aus San Diego, der sich schuldig bekannt hat, wird daran gehindert, weiterhin als Arzt zu arbeiten, und ihm droht eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren. Sein Anwalt erklärte, dass sein Mandant reumütig sei und mit der Staatsanwaltschaft kooperieren wolle. Laut Anklageschrift soll der Arzt aus San Diego einem Kollegen in Los Angeles eine größere Menge Ketamin für Perry verkauft haben, unter anderem mit einem gefälschten Rezept. Die Ermittlungen haben ein umfangreiches kriminelles Netzwerk aufgedeckt, das die Suchtprobleme von Perry ausgenutzt hat, um sich zu bereichern.
Die Hauptangeklagten in diesem Fall sind ein Arzt aus Los Angeles und eine als „Ketamin-Königin“ bekannte Drogenlieferantin, die im vergangenen Herbst große Mengen Ketamin für Perry auf dem Schwarzmarkt besorgt haben sollen. Beide haben auf nicht schuldig plädiert. Ein Assistent des Schauspielers hat bereits zugegeben, Ketamin für Perry beschafft und ihm die Droge ohne medizinische Kenntnisse verabreicht zu haben, was ihm eine Gefängnisstrafe von bis zu 15 Jahren einbringen könnte.
Matthew Perry wurde im Oktober letzten Jahres tot in seinem Whirlpool in Los Angeles gefunden. Der Schauspieler hatte offen über seinen Kampf gegen Suchtprobleme, darunter Alkohol- und Drogenabhängigkeit, gesprochen. Berichten zufolge hatte er sich wegen Depressionen und Angstzuständen einer Ketamin-Therapie unterzogen, sowohl unter ärztlicher Aufsicht als auch durch den Schwarzmarkt. Ketamin wird sowohl in der Medizin als Narkosemittel als auch illegal als Clubdroge genutzt und kann in bestimmten Fällen auch zur Behandlung von therapieresistenten Depressionen eingesetzt werden.
Insgesamt hat der Tod von Matthew Perry zu einer breiten Diskussion über Suchtprobleme und den Missbrauch von Narkotika geführt. Die Ermittlungen in diesem Fall haben ein kriminelles Netzwerk aufgedeckt, das die Suchtprobleme von Perry ausgenutzt hat, um sich zu bereichern. Es bleibt abzuwarten, wie der Prozess gegen die beteiligten Personen verlaufen wird und welche Konsequenzen sie letztendlich tragen werden. Es ist wichtig, dass solche Fälle dazu beitragen, das Bewusstsein für Suchterkrankungen zu schärfen und Maßnahmen zu ergreifen, um den Missbrauch von Narkotika einzudämmen und Betroffene zu unterstützen.