Blog

14 Minuten Wartezeit wegen eines Essenskuriers?

In einem McDonald’s in Bern musste ein Kunde ganze 14 Minuten auf seinen Burger warten. Der Grund dafür könnte eine Mega-Bestellung eines Food-Kuriers gewesen sein. Die Fast-Food-Kette widerspricht jedoch dieser Vermutung und betont, dass kein Kanal bevorzugt wird. Der Kunde, Gregor M., war sich sicher, dass die Wartezeit aufgrund der großen Bestellung eines Food-Kuriers entstand. Er bestellte zwei Cheeseburger und einen BigMac über den Bestell-Bildschirm und musste trotzdem lange warten. Andere Besucher haben ebenfalls über lange Wartezeiten in derselben Filiale geklagt.

McDonald’s betont, dass die Zubereitungszeit von verschiedenen Faktoren abhängt, wie der Tageszeit und dem Gästeaufkommen. Zudem seien einige Burger aufwändiger zuzubereiten als andere. Die Fast-Food-Kette betont, dass kein Bestellkanal bevorzugt wird, einschließlich McDelivery. Allerdings gibt es auch Beschwerden von österreichischen Besuchern über lange Wartezeiten in McDonald’s-Filialen. Der Branchenverband Gastrosuisse bestätigt den Boom der Lieferservices, vor allem während der Pandemie.

Für Restaurants sind Lieferservices eine zusätzliche Einnahmequelle. Allerdings müssen die Betriebe ausreichend Kapazitäten haben, um das Essen im Restaurant und für Lieferungen zu bewältigen. Sowohl Food-Delivery als auch Take-Away lohnen sich nur, wenn der Nutzen größer ist als der Aufwand. Insgesamt scheinen die längeren Wartezeiten in McDonald’s-Filialen durch verschiedene Faktoren wie Gästeaufkommen und Bestellvolumen zu entstehen, und nicht durch bevorzugte Behandlung von Bestellkanälen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert