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Der Alkoholkonsum in der Schweiz nimmt zu

Der Anteil der Personen, die täglich Alkohol konsumieren, ist in der Schweiz laut Bundesamt für Statistik um zwei Drittel zurückgegangen. Vor allem mit zunehmendem Alter steigt jedoch der Konsum. Fast ein Drittel der Männer über 65 konsumieren täglich Alkohol. Übermässiger Alkoholkonsum wird als eine der Hauptursachen für frühzeitige Sterblichkeit betrachtet.

Laut BFS haben vier von fünf Personen in der Schweiz ab 15 Jahren im Jahr 2022 Alkohol konsumiert. Der Anteil derjenigen, die täglich Alkohol trinken, ist jedoch in den letzten 30 Jahren deutlich zurückgegangen. Besonders betroffen sind junge Männer zwischen 15 und 24 Jahren, von denen fast ein Drittel mindestens einmal im Monat Rauschtrinken betreibt.

Die beliebtesten alkoholischen Getränke in der Schweiz sind Wein, Bier, Spirituosen und Alcopops. Im Jahr 2022 konsumierten 49 Prozent der Personen mindestens einmal wöchentlich Wein, gefolgt von 38 Prozent Bier, 16 Prozent Spirituosen und 2 Prozent Alcopops. Der Konsum von Alkohol birgt jedoch Gesundheitsrisiken und kann zu frühzeitiger Sterblichkeit führen.

Übermässiger Alkoholkonsum und Rauschtrinken sind insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Problem. Seit 2007 ist der Trend zum Rauschtrinken laut BFS gestiegen, vor allem bei Frauen. Es wird geschätzt, dass 4 Prozent der Bevölkerung einen tendenziell chronisch risikoreichen Alkoholkonsum aufweisen.

Die Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik basieren auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung von 1992 bis 2022. Es ist wichtig, dass die Bevölkerung über die Risiken von übermässigem Alkoholkonsum informiert ist und Massnahmen ergriffen werden, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Der Rückgang im täglichen Alkoholkonsum ist ein positives Zeichen, das darauf hindeutet, dass die Sensibilisierungskampagnen ihre Wirkung zeigen.

Insgesamt zeigt die Studie des Bundesamtes für Statistik, dass der Alkoholkonsum in der Schweiz rückläufig ist, aber dennoch Risiken wie übermässiger Konsum und Rauschtrinken bestehen. Es ist wichtig, dass Präventionsmassnahmen verstärkt werden, um die Bevölkerung über die gesundheitlichen Folgen von Alkoholkonsum aufzuklären und zu unterstützen.

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