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Wiener Investor kauft Kaufhaus „Lamarr“ aus Signa-Insolvenz

Das Wien Kaufhaus „Lamarr“ wechselt den Besitzer, als der Investor Georg Stumpf das unfertige Gebäude aus der Insolvenz der Signa übernimmt. Die Gründe für den Kauf liegen in der guten Lage des Gebäudes in der Mariahilfer Straße und der Nähe zur Innenstadt. Es ist noch unklar, ob das Gebäude als Warenhaus genutzt wird, da das zukünftige Nutzungskonzept erst in Abstimmung mit der Stadt Wien entwickelt werden soll. Die Übernahme muss noch die insolvenzgerichtliche Genehmigung erhalten, aber die Stumpf-Gruppe gibt Hoffnung, dass das Projekt doch noch fertiggestellt wird.

Das „Lamarr“-Projekt sollte eigentlich das nächste Glanzstück des Signa-Konglomerats René Benkos werden, aber aufgrund von Insolvenzen kam der Bau des Kaufhauses ins Stocken. Die Stumpf-Gruppe übernimmt das Projekt und bringt somit wieder Hoffnung auf eine Fertigstellung. Benannt wurde das Gebäude nach der Hollywood-Diva und Erfinderin Hedy Lamarr, die aus Wien stammt.

Ursprünglich war die Eröffnung des Einkaufstempels für das Frühjahr 2025 geplant. Das „Lamarr“-Projekt sollte nicht nur lokale und internationale Marken beherbergen, sondern auch ein Museum zu Ehren Hedy Lamarrs mit Fotografien, Mode und anderen Memorabilien beinhalten. Die Projektgesellschaft „Mariahilfer Straße 10-18 Immobilien GmbH“ plante auch Gastronomie, ein Hotel und einen öffentlichen Park auf dem Dach des Gebäudes.

Die Nennung von Hollywood-Elementen, die in den ursprünglichen Plänen für das Lamarr-Projekt vorgesehen waren, sowie die Berücksichtigung des kulturellen Erbes Hedy Lamarrs, könnten das Kaufhaus zu einem touristischen Anziehungspunkt machen. Die Stumpf-Gruppe wird nun voraussichtlich in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und dem Bezirk das zukünftige Nutzungskonzept entwickeln, um das Projekt erfolgreich abzuschließen und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die zukünftige Nutzung des „Lamarr“-Kaufhauses in Wien ist noch unklar, aber mit dem neuen Besitzer Georg Stumpf und seiner Stumpf Development GmbH gibt es Hoffnung auf eine Fertigstellung des Projekts. Die Übernahme steht noch aus, aber die Stumpf-Gruppe plant, in den kommenden Monaten gemeinsam mit der Stadt Wien und dem Bezirk das Nutzungskonzept zu entwickeln. Das Gebäude hätte eigentlich im Portfolio des Signa-Konglomerats René Benkos ein Glanzstück werden sollen, aber die Insolvenzen führten zu Verzögerungen in der Fertigstellung. Mit der Übernahme besteht die Möglichkeit, dass das „Lamarr“-Projekt wieder auf Kurs gebracht wird und seine ursprüngliche Vision verwirklicht wird.

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