Lugano-Torhüter Saipi entscheidet sich für den Kosovo
Amir Saipi, der Torhüter des FC Lugano, wird zukünftig für das Kosovo auflaufen und nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft. Der 24-jährige Saipi war die Nummer eins im Tor der Schweizer U21, wurde aber bisher nicht von Nationaltrainer Murat Yakin für die Schweizer Nati berufen. Stattdessen hat er sich entschieden, für das Kosovo zu spielen, da er dort seine Wurzeln hat.
Saipi stand sogar auf der Reserveliste der Schweizer Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2022, wurde aber von der intensiven Werbung des kosovarischen Verbands beeinflusst, sein künftiges internationales Engagement für das Kosovo zu wählen. In der Schweizer Nationalmannschaft gibt es eine starke Konkurrenz auf der Torhüterposition, mit Spielern wie Gregor Kobel, Jonas Omlin und Yvon Mvogo, die alle zur Verfügung stehen.
Die Fans wurden gefragt, ob sie Amir Saipi gerne in der Schweizer Nati gesehen hätten, und die Mehrheit sprach sich dagegen aus, da sie der Meinung waren, dass es bessere Optionen gibt. Saipi, der in der Schweiz geboren wurde, hat jedoch entschieden, für das Land seiner Vorfahren zu spielen. Dies zeigt, dass Nationalmannschaftsspieler oft persönliche oder kulturelle Gründe haben, wenn es darum geht, für welches Land sie auflaufen möchten.
Die Entscheidung von Amir Saipi, für das Kosovo zu spielen, ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Spieler mit verschiedenen kulturellen Hintergründen sich entscheiden können, für welches Land sie international auflaufen möchten. Die Schweizer Nationalmannschaft wird nun ohne die Dienste des talentierten Torhüters planen müssen, während das Kosovo einen vielversprechenden Neuzugang für seine Mannschaft erhält. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich Saipi in seinem neuen internationalen Umfeld entwickeln wird.





