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Allianz: Das weltweite Vermögen wächst weiter an.

Die Aktienmärkte haben 2023 weltweit eine deutliche Zunahme des Vermögens verzeichnet, und es wird erwartet, dass das Wachstum weiterhin anhält. Laut dem Allianz Global Wealth Report stieg das globale Geldvermögen der privaten Haushalte im vergangenen Jahr um 7,6 Prozent auf 239 Billionen Euro. Für das laufende Jahr wird ein Zuwachs von 6,5 Prozent erwartet. Deutschland verzeichnete im vergangenen Jahr einen Vermögenszuwachs von 6,8 Prozent auf 7,953 Billionen Euro, was besser ist als der Durchschnitt in Westeuropa.

Trotz des positiven Wachstums war das Bild jedoch inflationsbereinigt weniger erfreulich. Die Kaufkraft lag Ende des vergangenen Jahres immer noch 1,7 Prozent unter dem Niveau von 2019, was darauf hindeutet, dass Deutschland „vier verlorene Jahre“ hinter sich hat. Mit einem Netto-Geldvermögen pro Kopf von 69.060 Euro belegte Deutschland im vergangenen Jahr weiterhin den 18. Platz unter den 20 reichsten Ländern der Welt. Es wird erwartet, dass das Geldvermögen der privaten Haushalte weiter wachsen wird, aber die tatsächliche Kaufkraft könnte weiterhin unter Druck bleiben.

Die Allianz prognostiziert für 2024 ein weiteres Wachstum des weltweiten Geldvermögens, basierend auf dem positiven Trend aus dem Vorjahr. Die Vermögensverwaltung und die Aktienmärkte haben dazu beigetragen, dass die privaten Haushalte weltweit von Vermögenszuwächsen profitieren konnten. Trotz der Herausforderungen durch die Pandemie und steigende Lebenshaltungskosten bleibt die Erholung am Aktienmarkt weiterhin robust.

Das Wachstum des Vermögens der privaten Haushalte spiegelt auch die Entwicklung an den globalen Aktienmärkten wider. Trotz der Volatilität im vergangenen Jahr haben die Märkte insgesamt positive Renditen erzielt, was zu einem Anstieg des Vermögens geführt hat. Es wird erwartet, dass dieser Trend in den kommenden Jahren anhalten wird, da sich die Weltwirtschaft weiter erholt und die Märkte stabil bleiben.

Der Allianz Global Wealth Report zeigt, dass Deutschland im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern ein solides Wachstum seines Geldvermögens verzeichnet hat. Trotzdem gibt es weiterhin Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die reale Kaufkraft der Verbraucher. Die steigenden Lebenshaltungskosten könnten dazu führen, dass das Wachstum des Geldvermögens in den kommenden Jahren gedämpft wird, was langfristige Auswirkungen auf die Wirtschaft haben könnte.

Insgesamt deutet die Prognose der Allianz auf eine positive Entwicklung des weltweiten Geldvermögens hin, trotz einiger Herausforderungen in einzelnen Ländern und Regionen. Die Vermögensverwaltung bleibt ein wichtiger Bereich, um das Vermögen der privaten Haushalte zu schützen und zu vermehren. Mit einer stabilen wirtschaftlichen Erholung und einer positiven Entwicklung an den Aktienmärkten könnte auch Deutschland weiterhin von steigendem Vermögen profitieren.

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