Schweizer Uhrenindustrie fordert politische Unterstützung
Die Schweizer Uhrenindustrie sieht sich derzeit mit sinkender Nachfrage und einem starken Franken konfrontiert. Die Branchenverbände fordern nun Unterstützung von den Behörden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die wirtschaftliche Stabilität der Exportindustrie zu bewahren. Besonders die Zulieferer und Hersteller von Uhren im unteren und mittleren Preissegment leiden unter der Marktschwäche und dem starken Franken.
Viele Unternehmen in der Uhrenindustrie haben bereits Massnahmen ergriffen, wie Kurzarbeit, längere Betriebsferien oder Entlassungen. Die Zukunft der Branche ist unsicher, da keine kurzfristige Besserung in Sicht ist. Die Verbände rufen zum Handeln auf und fordern die Schweizerische Nationalbank dazu auf, durch Devisenmarktinterventionen den Franken zu schwächen. Auch der Bund wird aufgefordert, die Rahmenbedingungen zu verbessern.
Die Fortschritte im Freihandel mit Ländern wie China, Indien und den Mercosur-Staaten werden von den Verbänden begrüsst. Auch der administrative Aufwand für Unternehmen muss verringert werden, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Es wird betont, dass dies ein gemeinsames Ziel von Bund, Kantonen und Gemeinden sein sollte, um die Unternehmen zu unterstützen.
Insgesamt sind die Auswirkungen der sinkenden Nachfrage und des starken Frankens auf die Schweizer Uhrenindustrie schwerwiegend. Viele Unternehmen sind bereits von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten betroffen und suchen nach Lösungen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die Forderungen der Branchenverbände nach Unterstützung von den Behörden sind ein wichtiges Signal für die Zukunft der Industrie.





