Brigitte Wenzin Widmer (SVP Cham): Nein zur Biodiversitätsinitiative
Biodiversität ist wichtig, aber die Biodiversitätsinitiative wird von Kantonsrätin Brigitte Wenzin Widmer (SVP Cham) als zu extrem angesehen. Am 22. September 2024 stimmt die Schweiz über diese Initiative ab, die laut Widmer zu mehr Lebensmittelimporten führen würde. Als Bäuerin ist sie der Meinung, dass die Landwirtschaft bereits einen grossen Beitrag zur Förderung der Biodiversität leistet. Auf jedem fünften Feld werden Hecken, Blühstreifen oder andere Elemente zur Biodiversitätsförderung gepflegt. Eine weitere Reduktion der Produktionsfläche würde jedoch zu einem Anstieg der Lebensmittelimporte führen, da bereits die Hälfte der Nahrung importiert werden muss.
Widmer argumentiert, dass die extreme Initiative hauptsächlich die Lebensmittelimporte steigern würde, während nur wenig für die Biodiversitätsförderung erreicht würde. Deshalb lehnt sie die Initiative ab und ruft dazu auf, gegen sie zu stimmen. Als Kantonsrätin und Präsidentin der SVP Cham setzt sie sich für eine ausgewogene Lösung ein, die die Biodiversität fördert, aber gleichzeitig die Lebensmittelproduktion im Inland unterstützt.
Die Biodiversitätsinitiative sieht eine weitere Reduktion der Produktionsfläche vor, um die Biodiversität zu fördern. Widmer argumentiert jedoch, dass dies zu einem verstärkten Import von Lebensmitteln führen würde, was langfristig nicht im Interesse der Umwelt ist. Die Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Biodiversität und sollte daher nicht übermässig eingeschränkt werden.
Widmer betont, dass die Landwirtschaft bereits heute einen beachtlichen Beitrag zur Förderung der Biodiversität leistet. Auf einem Fünftel der Felder werden spezielle Elemente zur Biodiversitätsförderung gepflegt, was zeigt, dass die Landwirte sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Eine weitere Reduktion der Produktionsfläche würde jedoch zu einem Rückgang der inländischen Lebensmittelproduktion führen und die Abhängigkeit von Importen erhöhen.
Insgesamt sieht Widmer die Biodiversitätsinitiative als zu extrem an und befürchtet, dass sie nicht die gewünschten Ergebnisse bei der Biodiversitätsförderung bringen würde. Sie ruft dazu auf, die Initiative abzulehnen und stattdessen nach ausgewogenen Lösungen zu suchen, die sowohl die Biodiversität schützen als auch die heimische Lebensmittelproduktion unterstützen. Durch eine kluge und nachhaltige Politik könne die Biodiversität effektiv geschützt werden, ohne die Landwirtschaft übermässig zu belasten.