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Stausee im Calfeisental in St. Gallen wird zur Sanierung abgelassen.

Der Stausee Gigerwald im Calfeisental SG wird bis September vollständig abgelassen, um eine Teilsanierung durchzuführen. Die Arbeiten sind aufgrund der fortschreitenden Verlandung des Sees notwendig, da der verlandende Seegrund bereits die Höhe des Grundablasses erreicht hat. Das Energieunternehmen Axpo und die Kraftwerke Sarganserland teilten mit, dass der Einlauf des Grundablasses um 20 Meter nach oben versetzt wird. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf 25 Millionen Franken.

Um die Fischbestände in der Tamina unterhalb des Stausees während der Bauarbeiten zu schützen, wurde der Bergfluss auf einer Länge von knapp vier Kilometern ausgefischt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass möglichst wenige Fische durch die Restabsenkung des Sees beeinträchtigt werden. Die Arbeiten an der Stauanlage werden voraussichtlich bis April 2025 dauern, mit einer geplanten Wiederinbetriebnahme im Frühsommer 2025.

Die Sicherheit der Fischbestände und die ordnungsgemäße Durchführung der Bauarbeiten haben oberste Priorität. Durch das Ausfischen des Bergflusses wird sichergestellt, dass die Fische vor Belastungen geschützt werden. Die Restabsenkung des Sees soll möglichst schonend für die Umwelt erfolgen, um eventuelle Schäden am Ökosystem zu minimieren.

Die Teilsanierung der Stauanlage des Stausees Gigerwald ist notwendig, um die Anlage auch für die nächsten Jahrzehnte sicher betreiben zu können. Die Bauarbeiten können nicht länger aufgeschoben werden, um die Sicherheit der gesamten Anlage zu gewährleisten. Die Kosten in Höhe von 25 Millionen Franken sind notwendig, um die Sanierung und den Umbau durchzuführen.

Die Planung der Sanierungsarbeiten zielt darauf ab, die Stauanlage des Sees Gigerwald wieder funktionsfähig zu machen und die erforderlichen baulichen Maßnahmen umzusetzen. Der Zeitplan für die Arbeiten bis April 2025 zeigt, dass die Durchführung einer solchen Teilsanierung sorgfältige Planung und Umsetzung erfordert. Die Wiederinbetriebnahme des Sees im Frühsommer 2025 ist das angestrebte Ziel der Baumaßnahmen.

Insgesamt ist die Teilsanierung des Stausees Gigerwald ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit und Funktionalität der Stauanlage langfristig zu gewährleisten. Die Maßnahmen zur Ausfischung des Bergflusses und der Restabsenkung des Sees werden durchgeführt, um die Umwelt und die Fischbestände bestmöglich zu schützen. Die Kosten für die Sanierung sind gerechtfertigt, um die Anlage für die nächsten Jahrzehnte sicher betreiben zu können. Die geplante Wiederinbetriebnahme des Sees im Frühsommer 2025 zeigt die Ernsthaftigkeit und den Zeitplan der Sanierungsmaßnahmen.

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