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Pensionsfonds verzeichnen bis 2024 weiterhin klar positive Renditen.

Die Rendite der Pensionskassen in der Schweiz ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, dank der positiven Entwicklung an den Aktienmärkten. Laut einer Studie von Complementa konnten die Vorsorgeinstitutionen in den ersten acht Monaten des Jahres eine Rendite von 6,1 Prozent erzielen, im Vergleich zu 5,2 Prozent im Vorjahr. Dies ist hauptsächlich auf die gute Entwicklung an den Aktienmärkten zurückzuführen, obwohl die Pensionskassen nicht in großem Stil Aktien gekauft, sondern eher verkauft haben.

Ein Großteil des Vermögens der Pensionskassen wird auch weiterhin in Immobilien investiert, wobei die Immobilienquote im vergangenen Jahr von 24 auf 22,9 Prozent gesunken ist. Dies liegt jedoch nicht am Verkauf von Immobilien, sondern an der besseren Performance der restlichen Vermögensanlagen. Das gute Anlageergebnis hat auch den Deckungsgrad der Pensionskassen erhöht, der per Ende August 2024 im Durchschnitt bei 112,6 Prozent lag, im Vergleich zu 107,6 Prozent per Ende 2023.

Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten in Bezug auf den Umwandlungssatz, der bestimmt, wie hoch die jährliche Rente bei der Pensionierung ausfällt. Im bisherigen Jahresverlauf wurden die Sparguthaben für 65-Jährige mit durchschnittlich 5,23 Prozent in eine Rente umgewandelt, im Vergleich zu 5,28 Prozent im Vorjahr und über 6 Prozent im Jahr 2016. Aufgrund des Anrechnungsprinzips entfernen sich die Pensionskassen immer weiter vom BVG-Mindestumwandlungssatz von 6,8 Prozent, und die Experten von Complementa erwarten, dass der durchschnittliche Umwandlungssatz bis 2029 auf 5,10 Prozent sinken wird.

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