Geburt unter Alias wird im Kanton Zürich nicht gesetzlich geregelt.
liche Geburt: Was bedeutet das für betroffene Frauen?Die Ablehnung der Motion sorgte für Kritik von Seiten der GLP. Sie bezeichnete die Entscheidung des Kantonsrats als verantwortungslos und bedauerte die verpasste Chance, Frauen in Not zu helfen. Die GLP kritisierte zudem die Ratsmehrheit, die den Gesetzesbedarf bestritten habe.
Die vertrauliche Geburt ermöglicht es Frauen, ihre Identität geheim zu halten, wenn sie ihr Kind zur Welt bringen. Dies kann verschiedene Gründe haben, wie beispielsweise Scham, Angst vor Stigmatisierung oder Gewalt. Durch die vertrauliche Geburt haben betroffene Frauen die Möglichkeit, ihr Kind sicher zur Welt zu bringen, ohne ihre Identität preisgeben zu müssen.
Die Ablehnung der Motion bedeutet jedoch, dass die vertrauliche Geburt im Kanton Zürich vorerst nicht gesetzlich geregelt wird. Dies könnte zur Folge haben, dass nicht alle Spitälern das Angebot der vertraulichen Geburt anbieten. Die GLP plädiert daher dafür, dass der Kanton den Spitälern Vorgaben macht und Unklarheiten regelt, um sicherzustellen, dass alle betroffenen Frauen Zugang zu diesem Angebot haben.
Eine Aufklärungskampagne über die vertrauliche Geburt und die Angebote in den Spitälern könnte dazu beitragen, dass betroffene Frauen informiert sind und wissen, wo sie Unterstützung finden können. Die vertrauliche Geburt ist eine wichtige Option für Frauen in Not und sollte daher weiterhin als Angebot zur Verfügung stehen.
Die Ablehnung der Motion zeigt jedoch, dass die Ratsmehrheit keinen Gesetzesbedarf für die vertrauliche Geburt sieht. Sie argumentiert, dass die bestehenden Angebote gut funktionieren und einfach zu finden sind. Zudem betont sie, dass es nur sehr selten Fälle von vertraulicher Geburt gibt, was die Notwendigkeit eines Gesetzes in Frage stellt.
Insgesamt bleibt die Frage, ob die vertrauliche Geburt im Kanton Zürich gesetzlich geregelt werden sollte, weiterhin offen. Die Entscheidung des Kantonsrats hat kontroverse Reaktionen hervorgerufen und zeigt die unterschiedlichen Ansichten darüber, wie dieses sensible Thema angegangen werden sollte. Es bleibt abzuwarten, ob sich in Zukunft Veränderungen in Bezug auf die vertrauliche Geburt im Kanton Zürich ergeben werden.





