Ab Montag ist Zermatt wieder mit der Bahn erreichbar.

Nach neun Wochen Bahnersatz mit Bussen zwischen Visp und Täsch können die Bewohner und Touristen von Zermatt ab Montag wieder die Bahn nutzen, um in die beliebte Bergregion zu gelangen. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn gab bekannt, dass der Betrieb am Montagmorgen wieder aufgenommen wird, nachdem die Strecke durch die Unwetter im Wallis wieder instand gesetzt wurde. Die Arbeiten waren herausfordernd und zeitintensiv, da es vor allem auf dem Abschnitt zwischen Stalden und St. Niklaus im Mattertal zu fünf schwerwiegenden Schadensstellen gekommen war.
Die Entstehung der Schäden war hauptsächlich auf das Hochwasser Ende Juni zurückzuführen, das die Gleise bedeckte und Fundamente von Brücken und Viadukten beschädigte. Um zukünftigen Hochwassern besser vorzubeugen, sollen in den kommenden Jahren zusätzliche Schutzmassnahmen im Mattertal umgesetzt werden. Die Verantwortlichen der Matterhorn-Gotthard-Bahn schätzten die Schäden damals auf mehr als zehn Millionen Franken.
Obwohl die Bahnstrecke zwischen Visp und Täsch ab Montag wieder freigegeben ist, sind bereits für den Herbst weitere Bauarbeiten an der Bahnlinie geplant. Vom 14. Oktober bis 10. November 2024 werden die Streckenabschnitte zwischen Visp und Täsch sowie Fiesch und Oberwald sowie Andermatt und Disentis für umfangreiche Bautätigkeiten gesperrt sein. Neben den bereits geplanten Arbeiten an der Bahninfrastruktur sollen auch die Reparaturen an den Hochwasserschadensstellen abgeschlossen werden.
Die Matterhorn-Gotthard-Bahn kündigte an, die geplante jährliche Unterbrechung der Strecke zu nutzen, um die Bauarbeiten effizient zu koordinieren. Die Bauarbeiten umfassen grössere Arbeiten an der Bahninfrastruktur sowie die finalen Reparaturen an den durch das Hochwasser beschädigten Stellen. Es wird erwartet, dass die Bahnstrecke nach Abschluss der Bauarbeiten in einem verbesserten Zustand sein wird und die Fahrgäste sicher und pünktlich ans Ziel bringen kann.
In den kommenden Jahren werden im Mattertal zusätzliche Schutzmassnahmen umgesetzt, um die Region vor zukünftigen Hochwasserschäden zu schützen. Das Schmelzwasser sowie die unerwarteten Folgeschäden hatten zu Verzögerungen bei den Reparaturarbeiten geführt. Die Verantwortlichen der Matterhorn-Gotthard-Bahn betonten die Notwendigkeit, die Infrastruktur zu überprüfen und zu stärken, um auf extreme Wetterereignisse besser vorbereitet zu sein.
Trotz der Herausforderungen und Verzögerungen durch die Unwetter im Wallis ist die Matterhorn-Gotthard-Bahn zuversichtlich, dass die Bauarbeiten planmässig abgeschlossen werden. Die Priorität liegt darauf, die Strecke sicher und effizient für die Fahrgäste instand zu setzen, um den Betrieb reibungslos fortzusetzen. Mit den geplanten Bauarbeiten und zusätzlichen Schutzmassnahmen wird die Matterhorn-Gotthard-Bahn in Zukunft besser gerüstet sein, um auf mögliche Naturereignisse vorbereitet zu sein.





