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Die Erbschaftssteuer-Initiative der Juso hätte keine Aussicht auf Erfolg

Die Initiative der Juso zur Einführung einer Erbschaftssteuer ab 50 Millionen Franken zu 50 Prozent stößt auf Ablehnung in der Schweizer Bevölkerung. Eine Umfrage zeigt, dass nur 34 Prozent der Befragten die Initiative unterstützen würden. Die Steuer solle zur sozial gerechten Bekämpfung der Klimakrise genutzt werden und würde rückwirkend gelten. Dies hat einige reiche Schweizer veranlasst, vor einer möglichen Auswanderung zu warnen, da sie die Steuer als untragbar empfinden.

Unter anderem hat Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler öffentlich die Erbschaftssteuer kritisiert und angekündigt, vor einer möglichen Annahme der Initiative auswandern zu müssen. Die Initiative der Juso sieht eine Steuer von 50 Prozent ab einem Freibetrag von 50 Millionen Franken vor. Trotz der Kritik von Seiten der Reichen zeigt eine Umfrage, dass die Zustimmung zur Initiative insgesamt gering ist. Lediglich 34 Prozent der Befragten würden die Erbschaftssteuer-Initiative befürworten, während 58 Prozent sie ablehnen würden.

Die Umfrage zeigt auch, dass die Möglichkeit eines Verzichts auf die rückwirkende Klausel in der Initiative wenig Einfluss auf die Zustimmung hätte. Nur 7 Prozent der Gegner gaben an, ohne die Rückwirkungsklausel für die Initiative zu stimmen. Die Ablehnung der Initiative wäre laut Prognosen sogar noch größer, sollten die Initiatoren auf die Rückwirkungsklausel verzichten. Die politische Teilung zeigt sich in der Umfrage deutlich, da vor allem Anhänger der Sozialdemokraten und der Grünen die Initiative unterstützen, während die Bürgerlichen sie mehrheitlich ablehnen.

Insgesamt deutet die Umfrage darauf hin, dass die Erbschaftssteuerinitiative der Juso in der Schweiz keine Mehrheit finden würde. Trotz des Versprechens einer sozial gerechten Verwendung der Steuereinnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise und dem Willen, Reichtum gerechter zu verteilen, stößt die Initiative auf breite Ablehnung in der Bevölkerung. Die Warnungen der Reichen vor einer möglichen Auswanderung aufgrund der Steuer belasten die Diskussion zusätzlich. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Debatte bis zur Abstimmung entwickeln wird und ob die Initiative noch Unterstützung gewinnen kann.

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