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Bund erhöht Importkontingent für Kartoffeln aufgrund schlechter Ernte

Aufgrund der schlechten Ernte aufgrund schwieriger Wetterbedingungen hat der Bund beschlossen, das Importkontingent für Kartoffeln um 15’000 Tonnen zu erhöhen. Der Geschäftsführer von Swisspatat, Christian Bucher, erklärte, dass der Kartoffelanbau aufgrund des feucht-nassen Wetters im Frühjahr sehr anspruchsvoll war. Es gab einen starken Befall von Kraut- und Knollenfäule, was zu einem geringeren Ertrag führte. Das Bundesamt für Landwirtschaft hat auf Antrag von Swisspatat die Einfuhr von zusätzlichen Veredelungskartoffeln genehmigt, um die Nachfrage zu decken. Diese Erhöhung gilt bis Ende des Jahres, obwohl es fraglich ist, ob die zusätzlichen 15’000 Tonnen ausreichen werden.

Die Nachfrage nach Kartoffeln übersteigt das Angebot aufgrund der schlechten Ernte in diesem Jahr. Die erhöhte Einfuhr von Veredelungskartoffeln soll dazu beitragen, den Bedarf zu decken. Christian Bucher von Swisspatat ist der Meinung, dass die zusätzlichen 15’000 Tonnen möglicherweise nicht ausreichen werden, um die Bedürfnisse der Verbraucher zu erfüllen. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach Kartoffeln in den kommenden Wochen weiter steigen wird, und es werden Untersuchungen durchgeführt, um festzustellen, wie stark die Ernte beeinträchtigt wurde.

Die schlechte Ernte wurde durch schwierige Wetterbedingungen verursacht, insbesondere durch das feucht-nasse Wetter im Frühjahr. Dies führte zu einem starken Befall von Kraut- und Knollenfäule, was den Ertrag beeinträchtigte. Der Anbau von Kartoffeln war in diesem Jahr besonders anspruchsvoll, daher musste der Bund das Importkontingent erhöhen, um die Versorgung mit Kartoffeln sicherzustellen. Die Erhöhung des Kontingents um 15’000 Tonnen zeigt die Ernsthaftigkeit der Situation und die Bemühungen, den Bedarf der Bevölkerung zu decken.

Die Genehmigung, zusätzliche Veredelungskartoffeln zu importieren, erfolgte auf Antrag von Swisspatat, der Branchenorganisation der Schweizer Kartoffeln. Die erhöhte Einfuhr gilt ab dem 1. September 2024 und wird voraussichtlich bis Ende des Jahres gültig sein. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach Kartoffeln weiter steigen wird, da die Ernteergebnisse noch nicht vollständig bekannt sind. Die Erhebungen im Feld sollen Aufschluss darüber geben, wie stark die Ernte tatsächlich beeinträchtigt wurde und ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um die Versorgung mit Kartoffeln zu gewährleisten.

Insgesamt zeigt die Erhöhung des Importkontingents für Kartoffeln die Herausforderungen, mit denen die Landwirte in diesem Jahr konfrontiert sind. Die schwierigen Wetterbedingungen haben zu einer schlechten Ernte geführt, was zu einer erhöhten Nachfrage nach importierten Kartoffeln geführt hat. Die Maßnahmen des Bundes zielen darauf ab, die Versorgungssicherheit mit Kartoffeln zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Bevölkerung ausreichend mit diesem wichtigen Nahrungsmittel versorgt wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickeln wird und ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um den Bedarf der Verbraucher zu decken.

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